Nasa-Beobachtungen
Süßwasser-Reserven im Nahen Osten schwinden rasch

Euphrat und Tigris sind besonders gefährdet: Die Süßwasser-Reserven im Nahen Osten sind teilweise dramatisch geschrumpft. Wie so oft ist der Mensch der Hauptgrund für die Probleme.

BerlinDie Süßwasser-Reserven in weiten Teilen des Nahen Ostens gehen zum Teil dramatisch zurück. Zu diesem Schluss kommt ein amerikanisches Forscherteam nach der Auswertung von Nasa-Satellitenbildern aus den Jahren 2003 bis 2010. Entlang der Flüsse Euphrat und Tigris gingen in diesem Zeitraum Reserven mit einem Volumen von 144 Kubikkilometern verloren. Das entspreche der Wassermasse des Toten Meeres. Etwa 60 Prozent der Verluste in Teilen der Türkei, Syriens, Iraks und Irans schreiben die Forscher dem übermäßigen Abpumpen des Wassers zur Versorgung der Bevölkerung zu.

Das Euphrat-Tigris-Becken hat nach Angaben von Studienleiter Jay Famiglietti von der Universität Kalifornien den weltweit größten Wasserreserven-Verlust...

 
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