Qualitätstest
Stromanbieter haben mäßigen Service

Die deutschen Stromkunden können beim Wechsel ihres Anbieters zwar viel Geld sparen, aber auch viele Nerven verlieren. Der Service der Versorger ist im Schnitt nur "befriedigend", wie das Deutsche Institut für Service-Qualität bei einer aktuellen Untersuchung im Auftrag des Handelsblatts ermittelt hat.

DÜSSELDORF. Die Mängelliste ist lang: Internetseiten sind häufig unübersichtlich. Am Telefon sind die Wartezeiten lang, die Mitarbeiter oft unmotiviert. Die durchschnittliche Beantwortungsdauer von E-Mails betrug über zwei Tage, nur zwei Drittel der Anfragen wurden innerhalb von einer Woche beantwortet - und bei mehr als einem Drittel waren die Antworten dann auch noch unvollständig. Allerdings kann eine Familie mit zwei Kindern und einem Stromverbrauch von 4500 Kilowattstunden im Jahr im Schnitt auch bis zu 205 Euro sparen.

Das unabhängige Marktforschungsunternehmen aus Hamburg hat die besten Anbieter ermittelt, die sowohl günstige Tarife haben als auch kundenfreundlich sind. Im März untersuchte es zum einen in den fünf Metropolen Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt die aktuellen Tarife, wobei Angebote mit monatelanger Vorkasse nicht berücksichtigt wurden. Zum anderen testete es gleichzeitig per E-Mail und Telefon den Kundenservice und wertete Angebote und Vertragsbedingungen aus.

Das vergleichsweise kleine Unternehmen 123-Energie, eine Tochter des Regionalversorgers Pfalzwerke, ist sowohl "Deutschlands bester überregional aktiver Stromanbieter" als auch "Deutschlands bester überregional aktiver Ökostromstromanbieter". Den günstigsten Tarif bietet Teldafax an. Den besten Service liefert der Ökostromanbieter Naturwatt.

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