Uno-Studie
Umweltzerstörung kostet Billionen

Die fortschreitende Zerstörung der globalen Ökosysteme könnte Kosten von bis zu fünf Billionen Dollar verursachen. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen hervor. Dabei wäre der Erhalt der bedrohten Gebiete schon für einen Bruchteil der Summe zu haben - und würde die Kosten für den Klimaschutz drastisch verringern.

HB BRÜSSEL. Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme könnte die Menschheit bis zu fünf Billionen Dollar jährlich kosten. Das geht aus einer am Freitag in Brüssel vorgestellten Studie zu Kosten und Nutzen des Erhalts von Wäldern, Feuchtgebieten und anderen Biotopen hervor. Die Bewahrung dieser Gebiete würde demgegenüber nur 45 Mrd. Dollar jährlich kosten, heißt es in dem Bericht des Uno-Projekts TEEB (The Economics of Ecosystems and Biodiversity).

Mit Ausgaben in diesem Umfang könnten wertvolle Ökosysteme geschützt werden, deren natürliche Leistungen die Autoren der Studie auf fast fünf Billionen Dollar schätzen. Zu diesen Leistungen gehören die Speicherung klimaschädlicher Treibhausgase, der Schutz und die...

 
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