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30 Tiger in Thailand wegen Vogelgrippe-Infektion eingeschläfert

Nach dem Tod von mindestens 29 Tigern durch die Vogelgrippe in einem thailändischen Zoo haben die Behörden 30 weitere, ebenfalls infizierte Raubkatzen einschläfern lassen. „Wir wollten sie nicht töten, aber ihr Zustand war hoffnungslos“.

dpa BANGKOK. Nach dem Tod von mindestens 29 Tigern durch die Vogelgrippe in einem thailändischen Zoo haben die Behörden 30 weitere, ebenfalls infizierte Raubkatzen einschläfern lassen. „Wir wollten sie nicht töten, aber ihr Zustand war hoffnungslos“.

Das sagte der Direktor des staatlichen Anti-Vogelgrippe-Zentrums, Charan Tinvuthipong, am Donnerstag. Vermutlich steckten sich die Tiere durch rohes Geflügel an, das ihnen zum Fraß vorgeworfen wurde.

Bevor die Todesserie unter den Tigern am Donnerstag vergangener Woche begann, zählte der rund 60 Kilometer südöstlich von Bangkok gelegene Sri Racha Tiger-Zoo noch etwa 400 Raubkatzen. Der private Tierpark wurde inzwischen bis auf weiteres für Besucher geschlossen und außerdem unter Quarantäne gestellt. Bei der ersten Vogelgrippe- Welle in Thailand, die im September vorigen Jahres begonnen hatte, waren bereits sechs Tiger an der Viruskrankheit gestorben.

Mit den Erregern der Vogelgrippe können sich auch Säugetiere wie Schweine und Katzen sowie Menschen infizieren. Der Krankheit sind seit Jahresbeginn in Asien mindestens 31 Menschen zum Opfer gefallen, 20 in Vietnam und elf in Thailand. Mehr als 100 Mill. Stück Geflügel starben an der Krankheit oder wurde vorsorglich getötet.

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