Archäologen entdecken Scherben und ein Ritualbad
Hinweise auf biblisches Kanaan gefunden

Zwischen den Wurzeln eines alten Olivenbaums haben Archäologen Teile von großen Steinkrügen gefunden – und damit möglicherweise den Ort der biblischen Ortschaft Kanaan. Dort hatte Jesus nach Überlieferung der Evangelien bei einer Hochzeit Wasser in Wein verwandelt. Das Ereignis steht am Beginn seines öffentlichen Wirkens und wird von Geistlichen häufig in Beziehung zur kirchlichen Eucharistie gesetzt.

HB CANA. Die israelischen Forscher sind der Auffassung, dass es sich bei den Scherben um die gleiche Art von Gefäßen handelt, die Jesus vor etwa zwei Jahrtausenden für die Verwandlung benutzt haben könnte. „Alle Anzeichen der archäologischen Ausgrabungen legen den Schluss nahe, dass der Ort der Hochzeit das moderne Cana ist“, sagt die israelische Archäologin Yardena Alexander, die die Ausgrabungen leitet. Das überwiegend arabisch besiedelte Cana gehört zu den zehn ärmsten Dörfern in Israel und liegt zwischen Nazareth und Kapernaum. Bibelwissenschaftler sind sich aber nicht sicher, ob es sich bei dem Dorf wirklich um das biblische Kanaan und damit um...

 
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