Berater können 15.000 zusätzliche Stellen vermitteln
„Job-Roboter“ sucht im Internet nach freien Stellen

Zahlreiche freie Stellen werden dem Arbeitsamt erst gar nicht zur Vermittlung gemeldet, sondern nur auf den Internetseiten von Firmen und Verbänden ausgeschrieben. Um diese zu finden und in das Angebot zu integrieren, scannen die staatlichen Stellenvermittler nun das Web mit einer Suchmaschine.

dpa NÜRNBERG. Mit dem „Job-Roboter“ wollen die Arbeitsämter das Internet auf der Suche nach freien Stellen durchkämmen. Viele Stellenangebote seien nur auf den Webseiten der Unternehmen gemeldet, berichtete die Bundesanstalt für Arbeit (BA) in Nürnberg. Die neue Suchmaschine soll den Arbeitsvermittlern Zugang zu allen Stellenangeboten verschaffen, die Firmen im Internet anbieten.

„Trotz mäßiger Konjunktur gibt es in Deutschland Hunderttausende offener Stellen“, berichtete die Bundesanstalt. Aber nur 360.000 davon seien bei den Arbeitsämtern gemeldet. Der „Job-Roboter“ durchsucht Internetseiten von Unternehmen, Innungen und Verbänden. Wird er fündig, übernimmt er das Stellenangebot in eine Liste.

Die Software wird seit kurzem in 15 Arbeitsämtern in Berlin (5), Duisburg, Düsseldorf, Essen, Kiel, Krefeld, Mönchengladbach, Nürnberg, Oberhausen, Solingen und Wuppertal getestet. Die Vermittler könnten bereits auf 15.000 zusätzliche Jobangebote zugreifen, hieß es. Nach der Testphase soll der „Job-Roboter“ ab Dezember 2003 in das neue Service-Portal der Bundesanstalt, den „Virtuellen Arbeitsmarkt“, integriert werden.

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