Beträge zur Aufklärung molekularer Mechanismen
Fünf Forscher erhalten Deutschen Krebspreis

Mit dem Deutschen Krebspreis 2005 sind fünf Forscher aus Berlin, Göttingen und Ulm am Montag in Würzburg ausgezeichnet worden.

HB WÜRZBURG. Geehrt wurde Prof. Thomas Wirth von der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm im Bereich experimentelle Forschung. Wirth habe zahlreiche herausragende Beiträge zur Aufklärung molekularer Mechanismen geleistet, die zur Tumorgenese beitrügen, hieß es. Der Preis, der seit 1986 verliehen wird, ist nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft mit je 7500 Euro dotiert.

Der Krebspreis für den klinischen Teil ging an Prof. Richard Hautmann vom Universitätsklinikum Ulm und Prof. Wolfgang Steiner vom Universitätsklinikum Göttingen. Beide wurden für wichtige Verbesserungen bei Operationen ausgezeichnet. Hautmann ist der erste Urologe, der den Preis erhält. Er hat die so genannte Hautmannblase für Patienten mit fortgeschrittenem Blasenkrebs entwickelt. Diese Ersatzblase aus Dünndarmanteilen erhält den natürlichen Weg des Wasserlassens. Steiner wird geehrt für seine Neuerungen bei organ- und funktionserhaltenden Operationen mittels Laser-Mikrochirurgie im Kehlkopf, Rachen und der Mundhöhle.

Ferner wurde der Krebspreis an Prof. Bernd Dörken, Leiter der medizinischen Kliniken der Berliner Charité, und Prof. Claus Schneidereit vom Berliner Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin verliehen. Beide Wissenschaftler wurden nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft für die Entschlüsselung der molekularen Grundlagen des Hodgkin-Lymphoms, einem häufig auftretenden Lymphdrüsenkrebs, geehrt.

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