Forschung + Innovation
Bulmahn: Neues Bund-Länder-Programm „Meilenstein“ für Forschung

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) sieht in dem neuen Bund-Länder-Spitzenforschungsprogramm einen „entscheidenden Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wissenschaft“.

dpa BERLIN. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) sieht in dem neuen Bund-Länder-Spitzenforschungsprogramm einen „entscheidenden Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wissenschaft“.

Die besten deutschen Universitäten könnten sich jetzt „hervorragend im internationalen Wettbewerb aufstellen“, sagte Bulmahn in einem dpa-Gespräch. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Ministerpräsidenten wollen an diesem Donnerstag in Berlin die Vereinbarung unterzeichnen.

Wörtlich sagte die Ministerin: „Mit der Exzellenzinitiative für die Hochschulen und dem Pakt für die Forschung treten wir in ein Jahrzehnt der Innovationen ein.“ Bund und Länder hatten sich in einem fast eineinhalbjährigen Verhandlungsmarathon auf das 1,9-Mrd.- Euro-Sonderprogramm verständigt, mit dem bis 2011 zusätzliche Graduiertenkollegs für Nachwuchswissenschaftler sowie 30 neue Exzellenz-Zentren für Spitzenforschung in verschiedenen Disziplinen an den Hochschulen aufgebaut werden soll. Zugleich können zehn besonders erfolgreiche Universitäten im Wettbewerb zusätzliches Geld erhalten. Bulmahn sagte, sie sollten sich damit als „Leuchttürme der deutschen Wissenschaft in der internationalen Forschungslandschaft profilieren“.

75 Prozent der Mittel für das Spitzenforschungsprogramm übernimmt der Bund. Die anderen 25 Prozent trägt das Land, in dem die geförderte Hochschule ihren Sitz hat. Mit dem ebenfalls bei dem Treffen von Kanzler und Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag zur Verabschiedung anstehenden „Pakt für die Forschung“ wollen sich Bund und Länder zugleich verpflichten, bis 2010 die Etats der großen Forschungsinstitute jährlich um mindestens drei Prozent anzuheben. Nach Angaben von Bulmahn bedeutet dies für den Bund allein in 2006 Mehrausgaben von 100 Mill. Euro. Beide Programme lagen seit dem Scheitern der Föderalismusreform Ende vergangenen Jahres auf Eis.

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