Erste Sicherheitsüberprüfung
„Discovery“ macht Nasa aktuell Freude

Pünktlich zum Unabhängigkeitstag der USA machte sich die „Discovery“ auf den Weg in den Weltraum und hat damit eine Welle der Euphorie ausgelöst. Ob es allerdings wirklich ein Bilderbuchstart war, sollte am Mittwoch die erste Sicherheitsüberprüfung der Raumfähre im All zeigen. Die Nasa hat dabei keine klaren Hinweise auf Beschädigungen beim Start gefunden.

HB HOUSTON. Die „Discovery“ mit dem Deutschen Thomas Reiter an Bord soll nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA wie geplant an diesem Donnerstag um 16.52 Uhr MESZ an die Internationale Raumstation ISS 400 Kilometer über der Erde andocken. Dabei wird die ISS-Besatzung die „Discovery“ noch einmal von allen Seiten fotografieren, um Hinweise auf mögliche Schäden zu finden.

Den ersten Tag im Weltraum verbrachten die Astronauten mit einer mehr als sechs Stunden dauernden Sicherheitsüberprüfung ihrer Raumfähre. Mit Hilfe von Lasern und einer hoch auflösenden Kamera, die auf einem 15 Meter langen und frei schwenkbaren Roboterarm montiert sind, inspizierten sie Zentimeter für Zentimeter die Hitzekacheln in besonders gefährdeten Bereichen.

Zwar sei nichts Ernsthaftes gemeldet worden, aber es sei noch zu zeitig, um endgültige Schlüsse zu ziehen, sagte Flugdirektor Tony Ceccacci am Mittwoch im Kontrollzentrum in Houston (Texas). Ein weißlich aussehender Klecks auf dem rechten Flügel der „Discovery“ könne von Vogelkot stammen.

Die Beschädigungen am Hitzeschild entstehen durch Isolierschaumstücke, die auf Grund der gewaltigen Kräfte und Reibungen beim Start vom Außentank abplatzen. Ein Schaumstoffstück schlug beispielsweise ein Loch in den Flügel der Raumfähre „Columbia“ und löste damit das tödliche Unglück vom 1. Februar 2003 aus.

Auch beim Start der „Discovery“ lösten sich nach Angaben von Programmmanager Wayne Hale wieder mehrere kleine Stücke Isolierschaum. Zu diesem Zeitpunkt sei die Atmosphäre aber bereits zu dünn für gefährliche Auswirkungen gewesen. „Ich habe nichts gesehen, dass uns irgendwelche Sorgen um die Gesundheit der Crew oder um die Raumfähre bereitet“, sagte Hale.

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