Ersten Pilotstudien in Bochum
Stammzellen füllen Lücken in Knochen

Bei Knochendefekten, die so groß sind, dass der Körper sie nicht selbst reparieren kann, war die Medizin bisher oft mit ihrem Latein am Ende. Körpereigene, adulte Stammzellen sollen nun helfen, eine Lücke wieder mit eigenem Knochen aufzufüllen.

HB/hsn BOCHUM. Dazu starteten die Mediziner Manfred Köller und Thomas A. Schildhauer der chirurgischen Klinik der Ruhr-Uni Bochum eine der weltweit ersten Pilotstudien in den BG-Kliniken Bergmannsheil. Zwei Patienten wurden erstmals mit eigenen adulten Stammzellen behandelt. Weitere Versuche mit acht anderen Personen sollen folgen.

Durch Einsatz der Stammzellen hoffen die Ärzte auch komplizierte, nicht- oder schlecht heilende Frakturen durch Neubildung von Knochenzellen behandeln zu können. „Ob die neue Behandlungsmethode funktioniert, werden wir allerdings erst frühestens in sechs bis acht Wochen wissen“, sagt Köhler im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Adulte Stammzellen sind im Gegensatz zu ausgereiften (differenzierten) Körperzellen in ihren Aufgaben...

 
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