EU-Fischereireform
Europa auf Fischzug

Mit ihrer Fischereireform im vergangenen Jahr wollte die EU der Überfischung der Meere begegnen und verstärkt auf Nachhaltigkeit beim Fischfang setzen. Doch zufrieden mit der Reform sind weder Fischer noch Naturschützer.

BerlinJahrzehntelang haben Europas Fangflotten ihren Beitrag zur Überfischung der Ozeane geleistet. Seit Anfang vergangenen Jahres steuert die EU in Sachen Fischereipolitik nun offiziell um. „MSY“ heißt die neue Leitlinie, die seit der jüngsten Reform im Januar 2014 die Gemeinsame Fischereipolitik (GFP) der EU bestimmt. Das Kürzel steht für „Maximum Sustainable Yield“ und meint den maximalen Ertrag, der dem Meer pro Jahr entnommen werden kann, ohne die Fischbestände dauerhaft zu gefährden.

An die Stelle der jährlich festgesetzten Fangquoten treten für Europas Fischer nun mehrjährige Bewirtschaftungspläne, die sich im Idealfall an Empfehlungen von Wissenschaftlern orientieren und eine Überfischung einzelner Arten verhindern...

 
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