Gesundheit
Keine Entwarnung für Vogelgrippe

Das Bundesagrarministerium gibt keine Entwarnung für die Vogelgrippe. In den vergangenen Wochen habe es immer wieder vereinzelt Verdachtsfälle bei Wildvögeln gegeben, die aber nicht erkrankt gewesen seien, sagte Agrarstaatssekretär Gert Lindemann am Donnerstag der dpa in Berlin.

dpa BERLIN. Das Bundesagrarministerium gibt keine Entwarnung für die Vogelgrippe. In den vergangenen Wochen habe es immer wieder vereinzelt Verdachtsfälle bei Wildvögeln gegeben, die aber nicht erkrankt gewesen seien, sagte Agrarstaatssekretär Gert Lindemann am Donnerstag der dpa in Berlin.

Rund drei Monate nach dem jüngsten Nachweis bei einem Wildvogel in Deutschland prüfe das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auch derzeit einen Verdachtsfall. Jüngste Ausbrüche in Süd- und Südosteuropa zeigen nach Ansicht des Agrarministeriums, dass die Vogelgrippe-Gefahr noch nicht gebannt ist.

„Wir schätzen die Gefahr nach wie vor als hoch ein“, sagte der Staatssekretär. Der Handel mit Geflügel und Geflügelprodukten werde aber kontrolliert. Außerdem finde der Vogelzug aus dem Süden in den Norden nicht vor dem kommenden Frühjahr statt. Das Geflügel muss mit dem Herbstzug der Wildvögel aus Sicht des FLI wieder verstärkt in den Stall gesperrt werden. Die Stallpflicht für Risikogebiete, für die es derzeit großflächige Ausnahmen gibt, gilt zunächst bis Februar.

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