Infografik des Tages
Private Raumfahrt sichert ISS-Nachschub

Die Versorgung der Internationalen Raumstation (ISS) wird zunehmend eine Angelegenheit für private Raumfahrtunternehmen. In diesem werden erstmals mehr private als staatliche Versorgungsschiffe zur ISS reisen.
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Mit dem Ende der Spaceshuttle-Ära im Jahr 2011setzen die USA verstärkt auf privatwirtschaftliche Raumfahrtunternehmen. Auch die Versorgung der Raumstation ISS erfolgt zunehmend durch private Anbieter. In diesem Jahr sollen nun erstmals mehr privatwirtschaftliche als staatliche Raumtransporter zur ISS fliegen, wie aus einer aktuellen Grafik des Statistikportals Statista hervorgeht.

Führender privater Anbieter von Transportflügen ins All ist das US-Unternehmen SpaceX. Bereits mehrfach dockten dessen Dragon-Kapseln an der Raumstation ISS ab. In diesem Jahr sollen es vier insgesamt ISS-Missionen werden und damit genauso viele wie von der Russischen Raumfahrtbehörde (nur reine Versorgungsflüge, keine Sojus-Missionen mit Personen).

Den ersten Versorgungsflug zur ISS absolvierte in diesem Jahr auch der Cygnus-Raumtransporter des US-Unternehmens Orbital Sciences Corporation. Mindestens eine weitere Mission soll in diesem Jahr noch folgen. Das Unternehmen ist bereits seit langen in der militärischen wie auch in der zivilen Raumfahrt aktiv.

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