Internationale Raumstation
Raumfahrer erledigen Außenarbeiten

Zwei der drei Langzeit-Astronauten der Internationalen Raumstation ISS haben am Montag einen mehr als siebenstündigen Außeneinsatz absolviert.

dpa MOSKAU. Der Russe Fjodor Jurtschichin und der Amerikaner Clayton Anderson schraubten unter anderem einen kühlschrank-großen Ammoniaktank ab und befestigten eine Halterung für eine Außenkamera. Das teilte die russische Flugleitung bei Moskau mit. Die Raumfahrer blieben fast zwei Stunden länger als geplant außerhalb der Station, um zusätzlich eine Funkantenne zu installieren. Die Arbeiten dienten der Vorbereitung für zukünftige Flüge zur ISS.

Der dritte Raumfahrer, der Russe Oleg Kotow, unterstützte den Einsatz seiner Kollegen vom amerikanischen ISS-Segment „Destiny“ aus. „Die Raumfahrer haben alle Aufgaben erfüllt und sind in die Station zurückgekehrt“, teilte ein Repräsentant der Nasa in Moskau nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Der mit dem giftigen Ammoniak gefüllte Tank diente zur Versorgung des alten Kühlungssystems auf der ISS. Der Tank wurde im Weltraum ausgesetzt und sollte beim Eintritt in die Erdatmosphäre ohne Rückstände verglühen. Um einem Zusammenstoßen mit dem um die Erde kreisenden Tank zu verhindern, sollte die ISS in der Nacht zum Dienstag planmäßig in eine zehn Kilometer höhere Umlaufbahn gehoben werden.

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