Klonforscher Hwang Woo Suk
Russland widerspricht Plänen für Klon-Mammut

Russland beteiligt sich nicht an den Plänen des südkoreanischen Wissenschaftlers Hwang Woo Suk, ein Mammut zu klonen. Die Akademie der Wissenschaften widersprach einer Ankündigung des Forschers.
  • 0

MoskauRussland will einem südkoreanischen Forscher keine Gewebeproben zum Klonen eines sibirischen Mammuts zur Verfügung stellen. Das teilte die Akademie der Wissenschaften in der russischen Teilrepublik Jakutien mit und widersprach damit einer Ankündigung des Klonexperten Hwang Woo Suk. Beide Seiten hätten zwar ein Abkommen unterzeichnet, dieses beziehe sich aber nicht auf die Überreste der ausgestorbenen eiszeitlichen Elefantenart, sagte Abteilungsleiter Albert Protopopow am Donnerstag nach Angaben der Agentur Interfax.

Hwang Woo Suk hatte angekündigt, Zellkerne aus sibirischem Mammut-Gewebe in Eizellen eines indischen Elefanten einsetzen zu wollen. Diese Eizellen sollten dann einer Elefantenkuh eingepflanzt werden, damit sie den Embryo austrägt. Im Gegenzug für das Gewebe wollte das beteiligte Klonunternehmen Sooam sein Knowhow mit Russland teilen. Hwang Woo Suk gilt als umstritten, da sich zwei seiner Studien als Fälschung erwiesen haben. Er hat jedoch schon einen Hund geklont.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Klonforscher Hwang Woo Suk: Russland widerspricht Plänen für Klon-Mammut"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%