Krebsrisiko Atomkraft
Experten bestätigen Kinderkrebsstudie

Das Bundesamt für Strahlenschutz bewertet die jüngste Kinderkrebsstudie als fehlerfrei. Zurückhaltend geben sich die Experten allerdings, wenn es um die Ursachen für das ermittelte höhere Krebsrisiko von Kleinkindern in der Nähe von Atomkraftwerken geht.

BERLIN. Die jüngste Kinderkrebsstudie ist nach Ansicht unabhängiger Experten fehlerfrei. Der Studie zufolge nimmt das Risiko einer Leukämieerkrankung bei Kindern unter fünf Jahren zu, je näher ihr Wohnort an einem Atomkraftwerk liegt. Der Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz, Wolfram König, erklärte am Montag in Berlin, die Ursachen seien weiter unbekannt. „Es gibt Hinweise auf Zusammenhänge, aber keine Beweise“, sagte König.

Am Sonntag und Montag beriet laut König ein zwölfköpfiges externes Expertengremium über die Studie des Kinderkrebsregisters in Mainz unter Leitung von Professorin Maria Blettner, die das Strahlenschutzamt in Auftrag gegeben hatte. „Die Experten teilen alle wesentlichen Ergebnisse der Studie“, erklärte...

 
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