Luftfahrtschau
Über 1000 Aussteller auf der ILA

An der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Ende Mai in Berlin-Schönfeld werden sich mehr als 1000 Aussteller aus 40 Ländern beteiligen. Schon im Vorfeld wurde für den Raumfahrtbereich die Unterzeichnung von Millionen-Aufträgen angekündigt.

HB BERLIN. An der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Ende Mai in Berlin-Schönfeld werden sich mehr als 1000 Aussteller aus 40 Ländern beteiligen. Zur größten deutschen Luftfahrt-Schau vom 27. Mai bis 1. Juni erwarten die Veranstalter über 200 000 Besucher. Mehr als 300 Fluggeräte werden am Boden und in der Luft gezeigt.

"Es gibt keine vergleichbare Veranstaltung, die die Faszination der Luft- und Raumfahrt den Menschen so nahe bringt", meinte Messe- Direktor Stefan Grave. Ein ILA-Schwerpunkt sind die deutsche und die europäische Raumfahrt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt werde in der Spaceworld mehr als 20 Forschungsprojekte vorstellen. Themen sind auch Satellitentechnik und Erderkundung aus dem Weltall.

ILA-Gastland ist Indien mit einem großen Branchenauftritt. "Es ist die größte Präsenz der indischen Luft- und Raumfahrtindustrie außerhalb Indiens", sagte Schrick. Für das Publikum öffnet die ILA am 30 Mai für drei Tage. Dann soll es an allen Tagen ein mehrstündiges Flugprogramm geben.

Das größte Verkehrsflugzeug der Welt, der Airbus A380, wird erneut zu sehen sein. Schon vor 2006 war der A380 bei seinem ersten Auftritt die absolute Attraktion. Das Interesse für die A380 sei bestimmt weiter groß, aber eventuell werde die Zahl von 250 000 Besuchern dieses Mal nicht erreicht, räumt Schrick ein. Die Palette für das Flugprogramm reicht von Oldtimern, über Militärjets bis hin zu Verkehrsflugzeugen. Auch die größten Transportflugzeuge der Welt sollen auf der ILA zu sehen sein. Messe-Thema sei auch "60 Jahre Luftbrücke", die Versorgung West-Berlins per Flugzeugen.

Die Messe ist auch ein bedeutender Marktplatz. Schon im Vorfeld wurde für den Raumfahrtbereich die Unterzeichnung von Millionen- Aufträgen angekündigt. Die ILA ist laut Schrick ein Schaufenster für zivile und militärische Produkte. Militärische Abschlüsse in größerem Umfang werde es aber auf der ILA nicht geben, kündigte er an.

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