Nach Generalüberholung
Space Shuttle „Discovery“ wieder abflugbereit

Statt im Weltall hat die Raumfähre der US-Raumfahrtbehörde die letzten Monate in der Werkstatt verbracht. Im Juli soll die „Discovery“ nun wieder in die Lüfte gehen - bis zu ihrer Ausmusterung muss sich das Space Shuttle nämlich noch ein paar Jahre gedulden. Bis es soweit ist, hat die Raumfähre noch einiges vor sich.

HB WASHINGTON. Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat die technischen Probleme an der Raumfähre „Discovery“ behoben und ist zu einem Start im Juli bereit. Das sagte NASA-Direktor Michael Griffin am Dienstag (Ortszeit) vor einem Senatsausschuss in Washington. Die NASA sei in guter Form für diesen Flug.

Nachdem beim Start der „Discovery“ Ende Juli vergangenen Jahres Schaumstoffteile vom Außentank abgefallen waren und die Raumfähre nur um Haaresbreite verfehlt hatten, musste der rund 47 Meter hohe Tank technisch komplett überholt werden. Seit Rückkehr der „Discovery“ im August 2005 durfte deshalb keine Raumfähre mehr starten.

Nach den Worten von Griffin sollen die Space Shuttle in den kommenden dreieinhalb Jahren 16 Mal fliegen und den Ausbau der Internationalen Raumstation ISS abschließen. Mit einem weiteren Shuttle-Flug wird das alternde Weltraumteleskop „Hubble“ in Stand gesetzt.

Bis zum Jahr 2010 sollen die Raumfähren nach den Worten von Griffin ausgemustert werden. Über ein Nachfolgemodell der Shuttle werde die NASA frühestens 2011 oder 2012 verfügen. Der NASA-Direktor sprach sich dafür aus, Wartungs- und Dienstleistungsflüge zur Raumstation zu privatisieren.

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