Nobelpreisträger Stefan Hell
Das ultimative Mikroskop

Für sein hochauflösendes Lichtmikroskop bekam er den Nobelpreis. Nun hat Stefan Hell seine Entdeckung weit übertroffen. Der Göttinger Forscher erzählt, warum das ein historischer Durchbruch ist – gerade für die Medizin.

Stefan Hell ist eine Ausnahmeerscheinung. So mancher Forscher hätte sich nach dem Nobelpreis zurückgelehnt. Der Göttinger Direktor des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie legte erst richtig los. Mit seinem neuen Lichtmikroskop lassen sich die molekularen Abläufe in Zellen nun hundertmal schärfer erkennen als früher. Näher ran geht nicht. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erzählt der 54-jährige „Entrepreneur des Jahres 2015“, welche neuen Welten sich für die Medizin dadurch eröffnen - und wann ihm die besten Ideen kommen.

Professor Hell, 2014 haben Sie den Nobelpreis für Chemie bekommen, weil Sie die Lichtmikroskopie revolutioniert haben. Den Preis erhielten Sie zusammen mit den US-Kollegen...

 
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