Paläontologie
Dino-„Mumie“ unter die Haut geschaut

Das Pech eines Entenschnabelsaurier vor etwa 77 Millionen Jahren hat sich als Glücksfall für die Wissenschaft entpuppt: Das Fossil besteht nicht nur aus Knochen, sondern lässt Haut- und Muskelstrukturen der Urzeitechse erkennen.

HEIDELBERG. Ein erstaunlich gut erhaltener versteinerter Kadaver eines Hadrosauriers gewährt Forschern einen detailgetreuen Blick auf die Haut- und Zellstrukturen der Urzeitechsen. Bei ihren Analysen des „Dakota“ genannten Tiers entdeckten Phillip Manning vom Manchester Museum und seine Kollegen sogar noch die Überreste von Aminosäuren, die aus Proteinen im Gewebe des Hadrosauriers stammen.

Wahrscheinlich fiel der Entenschnabelsaurier vor etwa 77 Millionen Jahren in ein Wasserloch, wo er unter Luftabschluss von feinen Sedimenten bedeckt wurde, so dass Haut und Muskeln kaum verwesen konnten. Zugleich reagierte das organische Material mit den Bodenmineralien zu einer Art Zement, welcher das Gewebe bis heute in seinem dreidimensionalen...

 
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