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Papageienkrankheit in Sachsen-Anhalt

Bei einem Ausbruch der Papageienkrankheit haben sich in Sachsen-Anhalt vermutlich 18 Menschen angesteckt. Das berichtete Amtsärztin Dorothea Bellstedt am Montag. Erkrankt ist auch der Amtstierarzt, der jetzt in eine Klinik nach Halle verlegt wurde.

dpa GROßLEINUNGEN. Bei einem Ausbruch der Papageienkrankheit haben sich in Sachsen-Anhalt vermutlich 18 Menschen angesteckt. Das berichtete Amtsärztin Dorothea Bellstedt am Montag. Erkrankt ist auch der Amtstierarzt, der jetzt in eine Klinik nach Halle verlegt wurde.

Die Papageienkrankheit (Ornithose) wird vor allem von Geflügel auf Menschen übertragen und kann unter Umständen tödlich sein. Ein Händler hatte etwa 1 000 Tiere illegal in einer alten Scheune unter katastrophalen hygienischen Bedingungen in Großleinungen bei Sangerhausen gehalten.

Die Tiere aus der illegalen Haltung waren bereits getötet worden, als der Ausbruch der Krankheit am vergangenen Donnerstag bekannt wurde. Wie viele Menschen betroffen sind, ist noch unklar. Der Händler habe in den vergangenen Wochen hunderte Tiere verkauft, hieß es. Jetzt werde mit Hochdruck nach allen Käufern gefahndet. Die Erkrankung durch den Erreger Chlamydia psittaci beginnt in der Regel grippeähnlich mit Fieber, kann aber mit sehr unterschiedlichen Symptomen verlaufen, was die Diagnose erschwert. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist sehr selten.

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