Raumstation ISS
Relaxen im Weltraum

Viel gearbeitet haben die Astronauten auf der auf der Internationalen Raumstation ISS. Am Samstag hat die Crew der amerikanischen Raumfähre "Atlantis" einen halben Tag freibekommen.

HB WASHINGTON. Eine Stunde länger schlafen und ein Rundgang auf der Internationalen Raumstation ISS: Nach drei Außeneinsätzen im All innerhalb von vier Tagen freut sich die Crew über die Pause. „Wir haben sehr viel gearbeitet und deshalb die zusätzliche Freizeit sehr zu schätzen gewusst“, sagte US-Astronautin Heide Stefanyshyn-Piper am Samstag während einer Pressekonferenz, die vom Fernsehsender der US- Raumfahrtbehörde NASA übertragen wurde. Der Blick aus den Fenstern der Raumstation sei beeindruckend gewesen.

Die „Atlantis“-Crew wurde nach dem Wecken vom deutschen Astronauten Thomas Reiter und den beiden anderen Mitgliedern der Langzeitbesatzung wie bei einer Stadtrundfahrt durch die einzelnen Module der ISS geführt. Nach Telefongesprächen mit Angehörigen aßen alle neun Astronauten an Bord der Raumstation gemeinsam. Nach der Ruhepause musste die „Atlantis“-Besatzung nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA weiter ihren Laufzettel abarbeiten. Dazu gehörte beispielsweise, Versorgungsgüter aus der Raumfähre zu entladen.

Die „Atlantis“ wird an diesem Sonntag um 14.50 Uhr MESZ von der ISS abkoppeln. Die Raumfähre soll dann am Mittwoch um 11.57 Uhr wieder auf dem US-Weltraumbahnhof in Cape Canaveral in Florida landen. Reiter und seinen beiden ISS-Kollegen stehen noch weitere arbeitsreiche Tage und der nächste Besuch bevor. Zuerst müssen sie am Montag die „Progress“-Versorgungskapsel abdocken.

Am Mittwoch koppelt dann schon die russische „Sojus“-Raumsonde mit der ersten Weltraumtouristin Anousheh Ansari an. Außerdem werden Mike Lopez- Alegria, vom Kontrollzentrum in Houston nur LA genannt, sowie sein russischer Kollege Michail Tjurin die bisherige Langzeitbesatzung ablösen. Der Deutsche Thomas Reiter von der Europäischen Weltraumorganisation ESA bleibt jedoch weiter auf der ISS. Er soll erst Ende Dezember von der Raumfähre „Discovery“ abgeholt werden.

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