Forschung + Innovation
Reich ausgestattetes Frauengrab aus der Keltenzeit entdeckt

Archäologen haben im Gräberfeld „Burrenhof“ bei Grabenstetten (Baden-Württemberg) das Skelett einer Frau aus der frühen Keltenzeit entdeckt.

dpa GRABENSTETTEN. Archäologen haben im Gräberfeld „Burrenhof“ bei Grabenstetten (Baden-Württemberg) das Skelett einer Frau aus der frühen Keltenzeit entdeckt. Die Frau, die nach Angaben des Regierungspräsidiums Tübingen etwa 600 Jahre vor Christus gelebt hat, gehörte vermutlich zur oberen Schicht der keltischen Bevölkerung.

Das schließen die Archäologen aus den reichen Grabbeigaben. So trug die Frau zwei Fußringe, vier fein gearbeitete Nadeln aus Bronze und eine Kette aus mehr als 120 schwarz glänzenden Perlen aus Gagat. Das ist eine bestimmte Form von uraltem Holz.

Das Skelett wurde unmittelbar unter einer Ackeroberfläche entdeckt und ist durch Pflüge beschädigt worden. Das Grab lag in einem bisher unentdeckten Teil des Gräberfeldes. „Burrenhof“ liegt etwa 3,5 Kilometer von Bad Urach entfernt. Das Gräberfeld erstreckte sich den Angaben zufolge über eine Fläche von 15 Hektar. Ein ehrenamtlicher Archäologe hat das Grab gefunden; ihm waren im frisch gepflügten Ackerland Knochenreste aufgefallen.

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