Roboterhände
High-Tech-Greifer mit Fingerspitzengefühl

Durch Mini-Sensoren und Gelenk-Antrieben in ihren Händen können moderne Roboter schon fast so geschickt arbeiten wie ein Mensch. Die Roboter sollen vor allem dort eingesetzt werden, wo die Arbeit für Menschen zu gefährlich wäre. Dafür brauchen sie das richtige Fingerspitzengefühl.

BERLIN. Sieht beinahe menschlich aus: Vier Finger, drei Gelenke. Abgesehen von seiner Größe könnte das SAH-Modul des Automationsherstellers Schunk in Lauffen fast als Prothese durchgehen. Und ähnlich sensibel wie die Hand eines Menschen ist SAH auch. Denn der Greifer, den Schunk gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt hat, besteht nicht nur aus 17 Motoren in der Handinnenfläche, sondern vor allem aus diversen Positions- und Kraftsensoren in den Fingern.

Mit soviel Gefühl wollen die Roboter-Entwickler „intelligente Produktionsassistenten“ konstruieren. „Dadurch könnten vermutlich viele Produktionsbereiche aus Billiglohnländern nach Europa zurückgeholt werden“, erklärt Gerd Hirzinger, Leiter des Instituts für...

 
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