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Software-Fehler führte zu Cryosat-Absturz

Ein Software-Fehler in der Oberstufe der russischen Startrakete hat am 8. Oktober zum Absturz des europäischen Klimaforschungssatelliten Cryosat geführt. Das teilte die Europäische Weltraumorganisation Esa am Freitag in Paris mit.

dpa PARIS. Ein Software-Fehler in der Oberstufe der russischen Startrakete hat am 8. Oktober zum Absturz des europäischen Klimaforschungssatelliten Cryosat geführt. Das teilte die Europäische Weltraumorganisation Esa am Freitag in Paris mit.

Nach dem russischen Untersuchungsbericht zu dem Versagen der Startrakete hat das interne Flugkontrollsystem in der Breeze-Oberstufe der Rockot-Trägerrakete das notwendige Kommando nicht weitergegeben, die Triebwerke der zweiten Stufe abzustellen. Damit konnte sich die dritte Stufe mit dem Satelliten nicht lösen.

Mit einer Reihe von Maßnahmen wollen die russischen Betreiber sicherstellen, dass ein solcher Software-Fehler bei Rockot-Starts künftig ausgeschlossen werden kann.

Die Europäer hatten fünf Jahre lang an dem Cryosat-Projekt gearbeitet. Das 135 Mill. Euro teure Flugprogramm sollte Daten zum Verständnis des globalen Klimawandels sammeln. Die Esa hofft, bis 2008 einen neuen Klimaforschungssatelliten ins Weltall zu schicken.

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