Umwelt
Kraftwerke im Rheinischen Revier Europas größte Kohlendioxidquelle

Das Rheinische Braunkohlenrevier ist mit seinen vier Kraftwerken nach einer Analyse des Öko-Instituts die größte Kohlendioxidquelle Europas.

dpa AACHEN. Das Rheinische Braunkohlenrevier ist mit seinen vier Kraftwerken nach einer Analyse des Öko-Instituts die größte Kohlendioxidquelle Europas.

Die Kraftwerke des Energiekonzerns RWE zwischen Aachen, Düsseldorf und Köln blasen demnach auf kleinstem Raum mehr klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) in die Luft als jede andere Region Europas, teilte die Umweltorganisation Greenpeace am Freitag mit. Mit 85 Mill. Tonnen CO2 verursachten sie mehr als zwei Prozent der jährlichen CO2-Emission in Europa.

Das Öko-Institut analysierte die großen CO2-Quellen Europas mit einem jährlichen Ausstoß über fünf Mill. Tonnen. Die Braunkohle- Reviere mit ihren Kraftwerken in Deutschland und Polen zeichneten sich als Spitzenreiter ab. Sechs Kraftwerke im Süden Polens stießen 65 Mill. Tonnen aus, das Lausitzer Revier mit drei Kraftwerken des Energiekonzerns Vattenfall komme auf 51 Mill. Tonnen.

Durch das geplante neue RWE-Kraftwerk Neurath werde sich der CO2- Ausstoß im rheinischen Revier noch einmal drastisch erhöhen, sagte Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid. Die rheinischen Kohlekraftwerke Niederaußem, Frimmersdorf, Neurath und Weisweiler gehören nach einer Untersuchung des World Wide Fund für Nature (WWF) zu den zehn schmutzigsten und ineffizientesten Kraftwerken in der Europäischen Union.

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