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US-Studie: Hohes medizinisches Risiko bei Magenverkleinerung

Die chirurgische Magenverkleinerung birgt ein weitaus höheres Risiko für übergewichtige Patienten als bisher angenommen. Das berichtet die Ärztezeitschrift „Jama“ (Journal of the American Medical Association) am Mittwoch.

dpa NEW YORK. Die chirurgische Magenverkleinerung birgt ein weitaus höheres Risiko für übergewichtige Patienten als bisher angenommen. Das berichtet die Ärztezeitschrift „Jama“ (Journal of the American Medical Association) am Mittwoch. Frühere Studien an 30- bis 50-Jährigen hatten die Todesrate in Folge der bariatrischen Operation mit „weniger als ein Prozent“ angegeben.

Dagegen zeigen neuere Daten, dass fünf Prozent aller 35- bis 44- jährigen Männer und drei Prozent aller Frauen in der gleichen Altersgruppe ein Jahr nach dem Eingriff tot sind. Bei älteren Patienten zwischen 65 und 74 Jahren endet die künstliche Verkleinerung des Magens in 13 beziehungsweise sechs Prozent der Patienten innerhalb Jahresfrist mit dem Tod.

Die neuen Daten stammen von einer Auswertung der Unterlagen von 16 155 US-Patienten, die sich der Operation unterzogen hatten. Als direkte Ursachen fand die Studie unter anderem Mangelernährung, Infektionen, Darm- und Gallenblasenprobleme sowie einen „tödlichen Schockzustand“, der vor allem ältere Menschen ereilte. dpa go xx ub

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