Verlust der Vielfalt
Europas Grenzzäune schaden der Natur

Stacheldraht und Stahlzäune sind auch in Europa wieder Trend. Die Sperranlagen an den Grenzen sollen Menschen aufhalten, sie haben aber auch weitreichende Folgen für die Natur, wie Biologen feststellen müssen.

HeidelbergÜber 25 Jahre nach Ende des Kalten Kriegs und dem Niederreißen der Grenzzäune in Europa sind Stacheldraht und Stahlgitter leider wieder Trend zwischen einzelnen Staaten. Sie sollen verhindern, dass Flüchtlinge uneingeschränkt einreisen können, oder Staatsgebiete strikt abgrenzen, wie dies beim geplanten Zaun zwischen der Ukraine und Russland der Fall sein dürfte.

Bislang wenig beachtet wurden dagegen die ökologischen Folgen der teils martialischen Sperranlagen: Sie be- oder verhindern die Wanderungsbewegungen zahlreicher großer Säugetiere, die sich nicht an nationale Grenzen halten. Das könne schwer wiegende Konsequenzen für die genetische Vielfalt der Bestände haben und zum Verschwinden kleinerer Teilpopulationen führen, mahnen Biologen...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%