Verständigung mit Gehörlosen per Computer
Roboterhand als Übersetzer

Eine mechanische Hand soll die Kommunikation mit Gehörlosen erleichtern. In vielen Situationen könnten Gehörlose damit problemlos an Vorträgen teilhaben.

hiz DÜSSELDORF. Peter Scarfe hat im Rahmen seines Abschlussprojekts an der australischen Curtin University of Technology eine mechanische Hand entwickelt, die möglicherweise als Dolmetscher in der Kommunikation mit gehörlosen oder hörgeschädigten Menschen eingesetzt werden könnte.

Die mechanische Variante einer menschlichen Hand wird mit pneumatischen Ventilen gesteuert und wird per Software kontrolliert. Dabei legte der Erfinder besonderen Wert auf die ausdruckstarke Gestik der Roboterhand.

Als Anwendung seiner mechanischen Hand sieht Erfinder Scarfe den Einsatz als Übersetzer für Zeichensprache. Worte und Sätze könnten vom Rechner gesteuert über die Hand in Form von Zeichensprache ausgegeben werden. Damit würde, so Peter Scarfe, die Kommunikation mit Gehörlosen deutlich erleichtert. In Fällen, in denen kein Gebärdendolmetscher zur Verfügung steht, kann die Technik Gehörlose an Vorträgen und Veranstaltungen teilhaben lassen.

Im Rahmen seiner bevorstehenden Promotion will er seine Entwicklung nun weiter vorantreiben. Wann aus der Forschungsarbeit ein serienreifes Produkt entstehen könnte, ist aber noch nicht abzusehen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%