Wetterstation Schatzgräber
Forscher entdecken geheime Nazi-Arktisstation

72 Jahre galt sie als Mythos, für die tatsächliche Existenz der Arktisstation „Schatzgräber“ gab es keine harten Beweise. Jetzt haben russische Polarforscher mögliche Überreste der streng geheimen NS-Station aufgespürt.
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HeidelbergDie russische Arktisinsel Alexandraland gehört zu den abgelegensten und unwirtlichsten Regionen der Erde. Und sie war Schauplatz einer der geheimnisvollsten Operationen des Dritten Reichs im hohen Norden: 1943 errichteten deutsche Meteorologen hier eine taktische Wetterstation namens Schatzgräber.

1000 Kilometer vom Nordpol entfernt, wurden hier mitten im Weltkrieg Wetterdaten gesammelt. Sie sollten helfen, die Bewegungen von Truppen, Waffen und Schiffen besser zu planen. Lange rankte sich ein Mythos um die Station: Es existierten zwar schriftliche Aufzeichnungen, aber keine handfesten Belege.

Jetzt gelang es russischen Polarforschern, die Überreste von Schatzgräber aufzuspüren und zu dokumentieren, wie unter anderem der britische Independent berichtet. Insgesamt sicherten die Wissenschaftler 500 Objekte wie Patronenhülsen, Bunkerreste, meteorologische Messinstrumente, persönliche Gegenstände und sogar noch Dokumente, die Hakenkreuze und andere Kennzeichen des Dritten Reichs tragen.

Die Kälte hatte die Hinterlassenschaften gut bewahrt. Laut Evgeny Ermolov, einem Forscher des Arktisnationalparks Russlands, sollen die Artefakte zurück auf das Festland gebracht und restauriert werden, so dass sie später vielleicht Teil einer Ausstellung werden könnten.

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  • Noch ein Beweis mehr dafür, dass Forschung, Einsatz, Leistung - kurz: Arbeit - für sich allein genommen weder wertvoll noch erstrebenswert ist.

    Es kommt immer auf die Intention an, d.h. darauf, was derjenige, der sie leistet, damit bezwecken will.

     
     Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich. 

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