Wissenschaft
Dem Liebsten in der Ferne zuprosten

Das lauschige, gemeinsame Glas Wein am Abend muss auch in Fernbeziehungen nicht länger fehlen: Forscher vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston haben Weingläser entwickelt, die über flüssige Sensoren, LED-Anzeigen und drahtlose Verbindungen - etwa das Satelliten-gestützte System...

dpa LONDON. Das lauschige, gemeinsame Glas Wein am Abend muss auch in Fernbeziehungen nicht länger fehlen: Forscher vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston haben Weingläser entwickelt, die über flüssige Sensoren, LED-Anzeigen und drahtlose Verbindungen - etwa das Satelliten-gestützte System Gprs - miteinander kommunizieren können.

Führt ein Partner sein Glas zum Mund, beginnt das Glas des anderen in warmen Rot zu leuchten - egal wie weit die beiden voneinander entfernt sind. Das berichtet das britische Fachjournal „New Scientist“ in seiner jüngsten Ausgabe (Nr. 2 542, S. 25).

Jackie Lee und Hyemin Chung, Experten für Mensch-Computer- Interaktionen, glauben, dass das gemeinsame Trinken wichtig für die Partnerbindung ist - und dass dies auch über Distanzen funktioniert. Die Technologie, die auch benutzt werden kann, um die Flüssigkeitszufuhr älterer Patienten aus der Ferne zu kontrollieren, soll im April auf einer Fachkonferenz über die Interaktion von Mensch und Computer (CHI 2006) in Montréal vorgestellt werden.

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