Wissenschaft
Max-Delbrück-Medaille für Stammzellforscher Jaenisch

Für seine Forschungen zu Stammzellen ist der deutschstämmige US-Wissenschaftler Prof. Rudolf Jaenisch in Berlin mit der Max-Delbrück-Medaille ausgezeichnet worden. Damit werden seine Arbeiten zur Regulation von Genen gewürdigt, wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin mitteilte.

dpa BERLIN. Für seine Forschungen zu Stammzellen ist der deutschstämmige US-Wissenschaftler Prof. Rudolf Jaenisch in Berlin mit der Max-Delbrück-Medaille ausgezeichnet worden. Damit werden seine Arbeiten zur Regulation von Genen gewürdigt, wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin mitteilte.

Die Forschungen seien vor allem in Hinblick auf die embryonale Stammzellforschung und das therapeutische Klonen von Bedeutung.

Jaenisch wurde 1942 im damals deutschen Schlesien geboren. Später studierte er in München Medizin und ging nach seiner Promotion für mehrere Jahre in die USA, unter anderem an die Princeton Universität. 1977 kehrte er nach Deutschland zurück und leitete die Abteilung für Tumorvirologie am Heinrich-Pette-Institut der Universität Hamburg. Seit 1984 forscht er am Whitehead Institute for Biomedical Research im amerikanischen Cambridge. Außerdem ist Jaenisch Professor für Biologie am benachbarten Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Die undotierte Max-Delbrück-Medaille wird seit 1992 jährlich an einen herausragenden Wissenschaftler vergeben. Der erste Preisträger war der spätere Medizin-Nobelpreisträger Prof. Günter Blobel.

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