Wissenschaft
Merkel fordert engere Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine engere Verzahnung von Wirtschaft, Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefordert.

dpa MüNCHEN. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine engere Verzahnung von Wirtschaft, Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefordert. Forschung und Innovation seien entscheidend, damit Deutschland seine Probleme und Herausforderungen bewältigen und Wohlstand sichern könne, sagte Merkel bei einem Festakt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in München.

Dazu sei in den kommenden Jahren auch ein stärkeres finanzielles Engagement der Industrie nötig. Merkel sprach sich dafür aus, an den Hochschulen „ein Klima der Freiheit“ zu schaffen. Zu den Freiheiten solle etwa die Auswahl der Studenten oder die Herausbildung eines Profils, aber auch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft gehören. Die „Exzellenzinitiative“, mit der die Spitzenforschung unterstützt werden soll, nannte Merkel einen wichtigen Schritt. „Es ist ein frischer Wind an die Hochschulen gekommen.“ So sei an den Universitäten beispielsweise der Vernetzungsgedanke gestärkt worden.

Bei ihrer Jahresversammlung bestimmte die DFG auch einen neuen Präsidenten. Der Dortmunder Professor Matthias Kleiner wurde von der DFG-Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählt. Der 51-jährige Ingenieurwissenschaftler tritt am 1. Januar 2007 die Nachfolge von Ernst-Ludwig Winnacker an, der sich nach neunjähriger Amtszeit nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Merkel würdigte in ihrer Ansprache die DFG als „Motor und Hüter“ der Leistungsfähigkeit der Forschung in Deutschland.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%