X-57 Maxwell
Nasa baut Elektroflieger mit 14 Propellern

Die Nasa bastelt an der Zukunft der Fliegerei - und die soll elektrisch werden: Die US-Raumfahrtbehörde baut derzeit ein Elektroflugzeug mit 14 Propellern, das schon bald abheben könnte.

BerlinStart frei für die Maschine mit den 14 Propellern: Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) baut ein Flugzeug mit Elektroantrieb. Es könnte bereits im kommenden Jahr erstmals fliegen.

X-57 Maxwell heißt das Elektroflugzeug. Es ist keine Neuentwicklung, vielmehr will die Nasa ein vorhandenes Flugzeug umbauen. Die Basis ist eine Tecnam P2006T, ein Leichtflugzeug mit zwei Motoren.

Diese Motoren will die Nasa durch 14 elektrisch angetriebene Propeller ersetzen. Zwölf Motoren sollen beim Start und der Landung eingesetzt werden. Am Ende jeder der Tragflächen sitzt ein Motor, der das Flugzeug antreibt, wenn es Reiseflughöhe erreicht hat. Diese beiden Motoren haben mehr Leistung als die übrigen.

Die vorhandene Tragfläche des Hochdeckers soll durch eine neuartige Tragfläche ersetzt werden. Sie ist schmaler und die Elektropropeller sind darin integriert. Die Nasa experimentiert bereits mit einem solchen Multipropellersystem, ein Prototyp existiert schon: das Hybrid Electric Integrated Systems Testbed (Heist), eine Tragfläche mit 18 Elektropropellern, die auf einen Lkw montiert ist. Der fährt mit knapp 120 Kilometern pro Stunde durch die Wüste, wobei Daten etwa über Auftrieb, Widerstand, Kipp- und Rollmoment gesammelt werden.

Die X-57 Maxwell wird von einem Akku mit Strom versorgt. Sie soll also keinen Verbrennungsmotor als Range Extender oder zum Aufladen des Akkus an Bord haben, wie es etwa Airbus für sein Verkehrsflugzeug E-Concept vorsieht. Das Elektroflugzeug soll eine Reisegeschwindigkeit von etwa 280 Kilometern pro Stunde erreichen.

Mit der X-57 Maxwell unternehme die Nasa „den ersten Schritt, um eine neue Ära der Luftfahrt zu eröffnen“, so Nasa-Direktor Charles Bolden bei der Vorstellung der Pläne. Das Flugzeug könnte schon 2017 erstmals starten, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eine Quelle mit Insiderwissen. Die Nasa wollte sich dazu nicht äußern. 

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