Forschung + Innovation
Zweisprachige Menschen haben dichtere Hirnsubstanz

London (dpa) ­ Wer zweisprachig aufwächst, hat eine dichtere graue Hirnsubstanz. Das Lernen einer zweiten Sprache scheine die Struktur des Gehirns zu verändern, berichten britische und italienische Forscher im Fachjournal „Nature“ (Bd. 431, S. 757) von diesem Donnerstag.

London (dpa) ­ Wer zweisprachig aufwächst, hat eine dichtere graue Hirnsubstanz. Das Lernen einer zweiten Sprache scheine die Struktur des Gehirns zu verändern, berichten britische und italienische Forscher im Fachjournal „Nature“ (Bd. 431, S. 757) von diesem Donnerstag.

Die Beobachtung stütze die wachsende Zahl von Hinweisen darauf, dass sich die Struktur des Gehirns in Anpassung an Umweltanforderungen verändern kann.

Cathy Price vom Wellcome Departement of Imaging Neuroscience in London und ihre Mitarbeiter hatten die Gehirne von zweisprachigen mit denen von einsprachigen Menschen verglichen. Die zweisprachigen Probanden besaßen durchweg eine dichtere graue Substanz in einem Gehirnbereich, der für das flüssige Sprechen...

 
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