Apple TV
Gefangen in goldenen iTunes

Ein Leckerbissen für Designfans ist Apple TV, das Mediacenter für iTunes. Ohne Probleme in Minuten an den (Windows Vista)-PC und den 42"-NEC-Plasmaschirm angeschlossen: Das ist einfach vorbildlich. Nach dem Einschalten sieht man ein brillantes Menübild - tja, und dann? Was soll man dann damit?

Ein sonniger Nachmittag Ende März auf der kultigen Einkaufsmeile 3th Street im kalifornischen Santa Monica. Alle Verkaufsinseln im Apple Shop, von iPod bis iMac, sind eng umlagert. Nur rechts an der Tür ein vereinsamter Tisch mit Fernsehern, auf denen unermüdlich der Trailer von "Fluch der Karibik 2" flimmert. Daneben, hübsch drapiert, aber unbeachtet: Apple TV, das Mediacenter für iTunes.

Der erste Realitäts-Check im Heimatland von iPod und Co bestätigte sich, als das Testgerät in Düsseldorf eintraf. Ein Leckerbissen für Designfans, ohne Probleme in Minuten an den (Windows Vista)-PC und den 42"-NEC-Plasmaschirm angeschlossen. Das ist einfach vorbildlich. Nach dem Einschalten sieht man ein brillantes Menübild - tja, und dann? Was soll man dann damit?

"Gefangen in iTunes" ist der erste Gedanke. Und das deckt sich eben nicht mit der Youtube-getriebenen Webrealität der meisten Menschen im Jahr 2007. Apple TV kann noch nicht mal TV-Sender anzeigen oder aufzeichnen. Dafür muss man immer noch eine Settop-Box oder Software auf dem Rechner haben. Microsofts Media Center (über die Xbox360 ins Wohnzimmer gelenkt) bietet das aber schon.

Online gekaufte Filme und TV-Episoden werden nur aus dem Apple-Web-Store akzeptiert, das Angebot ist in Deutschland herzlich mager.

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