DirectX 11
Was bei neuen Grafikkarten zu beachten ist

Grafikkarten mit DirectX 11 versprechen vor allem Computerspielern eine bessere Qualität mit mehr Details und dynamischeren Bildern. Doch bevor der PC aufgerüstet wird, sollten einige Fragen geklärt werden.
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Hannover/HamburgBevor der PC-Nutzer seinem Rechner eine neue Grafikkarte gönnt, sollte er sich beispielsweise über das zusammen mit dem PC verwendete Display klar werden. „Höhere Auflösungen fordern stärkere Grafikkarten“, erklärt Martin Fischer von der Computerzeitschrift „c't“. „Außerdem ist wichtig, ob ich wirklich alle Details hochdrehen will, also ob beispielsweise Tesselation, Kantenglättung und schärfere Texturen voll zum Einsatz kommen sollen oder ob man sich auch mit heruntergeregelten Details zufrieden geben kann.“

DirectX ist ein Paket aus Programmierschnittstellen. Sie unterstützen nicht nur komplexe Grafiken, sondern können auch für die Audio-Wiedergabe und zum Ansteuern von Mäusen oder Joysticks verwendet werden.
Bislang gebe es allerdings erst wenige Spiele, die sich die Vorzüge der Programmschnittstelle, die es seit 2009 für die Betriebssysteme Windows Vista und 7 gibt, zu Nutze machten, sagt Ingolf Leschke von „Computer-Bild“.

Eine Grafikkarte, die mit DirectX 11 kompatibel ist, muss kein Vermögen kosten. Selbst aktuelle Karten der unteren Preisklasse um die 60 bis 70 Euro unterstützen bereits DirectX 11. „Da die dann allerdings nicht so leistungsstark sind, muss man beispielsweise die Details in der Grafik reduzieren“, erklärt Fabian Schusdziara von der Zeitschrift „PC Praxis“. „Für eine gute, spieletaugliche Grafikkarte für DirectX 11 müssen mindestens 150 Euro investiert werden. Die Grafikkarten der Oberklasse für 400 Euro oder mehr lohnen sich hingegen nur für die wenigsten Spieler.

Um das Potenzial einer schnellen Grafikkarte ausschöpfen zu können, muss auch die Systemleistung stimmen. „Um ein Spiel mit hoher Auflösung zu spielen, sollte ein schneller Dual- oder Quad-Core-Prozessor vorhanden sein“, empfiehlt Fabian Schusdziara von der „PC Praxis“. „Außerdem ist ein vier Gigabyte großer Arbeitsspeicher Pflicht, und auch das Netzteil muss mitspielen.“

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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