Festnetz und Mobilfunk verschmelzen
Konvergenz eröffnet neue Geschäftschancen

Ein Engländer braucht künftig nur noch ein einziges Telefon: Das "Bluephone" wandelt zwischen den Welten - zuhause dient es als Festnetz-Telefon und unterwegs als Handy. Für den Nutzer unbemerkt wechselt es zwischen den Netzen. Der britische Telekomkonzern BT präsentierte Mitte Mai in London das neue Gerät, das mit der Vermarktung seinen Codenamen "Bluephone" gegen die offizielle Bezeichnung "BT Fusion" tauschen wird.

LONDON. Damit die Technik funktioniert, muss in der Wohnung ein so genannter Hub installiert werden, der über die drahtlose Funktechnik Bluetooth die Verbindung zum Endgerät herstellt. Außerhalb der Reichweite dieser Basisstation bucht sich das Telefon als Handy in ein GSM-Netz ein. "Der BT Hub ist gleichzeitig ein Wlan-Router und kann so auch PCs, Laptops, Spiele-Konsolen oder Drucker drahtlos miteinander vernetzen", wirbt die BT.

Der Vorstoß ist Teil der BT-Strategie, voll auf Konvergenz von IT- und Telefonnetzen zu setzen. Mit Investitionen von zehn Mrd. Pfund will der Konzern in den nächsten Jahren das Telefonnetz auf das Internet Protokoll (IP)...

 
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