Handelsblatt-Navi-Vergleichstest
Mit dem Smartphone durch die Stadt

Die Navigation mit dem Smartphone wird bei Mietwagen-gestressten Geschäftsreisenden immer beliebter. Eigentlich kein Wunder, denn die Auswahl an Geräten, die eine Navigation bieten, wird immer größer. Seit dieser Woche gibt es das Blackberry Curve 8310 mit integriertem Satellitenfinder. Grund genug, sich mal drei Businesstelefone genauer anzusehen.

MÜNCHEN. Das Curve 8310 kommt mit vorinstallierter Vodafone-Navigationslösung, das Nokia E90 – Nachfolger des legendären „Communicator“ – war mit „Nokia Maps“ im Test. Beide haben GPS-Module an Bord. Als Gegenspieler aus der Windows-Welt musste das Treo 750 mit Mobile 5.0 und externer Navi-Lösung TomTom Navigator 6 und GPS-Maus fürs Armaturenbrett zeigen, was es kann.

Das Vodafone-Paket ist eine reine „Offboard“-Navigation. Routen- und Kartendaten werden bei Bedarf über das Telefonnetz geladen. Pro gefahrenem Kilometer, so Vodafone als Faustregel, wird ein Kilobyte Daten verbraucht. „Nokia Maps“ ist dagegen eine hybride Lösung: Das Kartenmaterial kann zu Hause per PC-Verbindung in den Telefonspeicher gespielt werden. Dann fallen keine Telefongebühren mehr an. Teuer wird es nur, wenn unterwegs Kartenabschnitte nachgeladen werden. Dann sollte man genau wissen, welchen Datentarif man gebucht hat. Schön: „Nokia Maps“ erlaubt, den Zugriff auf das Datennetz im Zweifel zu unterbinden und manuell zu steuern.

TomTom arbeitet klassisch „onboard“, Karten und Software liegen auf Speicherkarte vor. Für Deutschland, Österreich, Schweiz kostet das für den Treo einmalig 199 Euro, inklusive GPS-Maus und Halterung. Danach fallen keine Kosten mehr an.

Das flexibelste Preissystem für Gelegenheitsnutzer hat Nokia. Positionsbestimmung und Routenberechnung sind kostenlos. Erst akustische Ansage der Fahrstrecke und „echte“ dynamische Navigation wird abgerechnet. Der Realtime-dus kann sogar wochenweise gekauft werden, für Deutschland, Österreich, Schweiz für 6,49 Euro, pro Monat kostet es 7,99 Euro.

Vodafone verlangt für die Blackberry-Navigation zwar nur fünf Euro pro Monat, aber dafür eine vertragliche Bindung und zusätzlichen Datentransfer. Für Vielnutzer ist der Einmalpreis des TomTom-Pakets am sinnvollsten. TomTom oder Nokia mit vorgeladenen Karten und gesperrtem Netzzugang sind auch die günstigere Wahl, wenn es ins Ausland (Roaming!) geht.

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