IT-Technologie
Per App ins Unternehmensnetz

Mit Handy-Software können Firmen-Manager immer mehr ihrer Systeme von unterwegs steuern. Auch komplexe Anwendungen laufen auf modernen Smartphones. Viele scheuen die Handy-Intelligenz aber wegen Sicherheitsbedenken.
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KölnDie Freude über den neuen Laptop währte nur kurz. Um die Arbeit zu erleichtern, hatte der Mannheimer Sensorhersteller Pepperl+Fuchs für jeden seiner mehr als 400 Außendienstler einen tragbaren Computer angeschafft. Mit dessen Hilfe sollten sie auf das Warenwirtschaftssystem zugreifen. Doch die Bedienung war mühselig – statt zu warten, bis die Geräte hochgefahren waren, riefen die Mitarbeiter lieber schnell in der Firmenzentrale an. Erst als die Geschäftsführung die Vertreter mit Blackberrys ausstattete, stand das Telefon dort endlich still.

Smartphones haben die mobile Kommunikation revolutioniert. Die Minicomputer sind stets im Internet, auf ihnen laufen auch komplexe Anwendungen und sie sind leicht zu bedienen. Damit eignen sie sich auch für die Unternehmenssteuerung (ERP) und das Kundenbeziehungsmanagement (CRM). Doch viele Mittelständler zögern mit dem Einstieg. „Ein Grund ist, dass sie von der Flut von mobilen Geräten und Plattformen überrollt werden“, sagt Frank Niemann, Analyst der IT-Beratung Pierre Audoin Consultants (PAC). Als weiteren Grund für die Zurückhaltung nennt er Sicherheitsbedenken.

Kaum eine Firma kommt heute ohne digitale Unterstützung aus. Auch bei der Müllabfuhr ist für die Nachbestellung von Arbeitskleidung und Ersatzteilen ERP-Software im Einsatz. Die Computerprogramme erleichtern den Verantwortlichen die Arbeit massiv, denn die Bestellung geschieht per Mausklick und zum Teil sogar automatisch. Eine Business-Intelligence-Software (BI) überwacht die Abläufe. Sie zeichnet jeden Schritt genau auf und erlaubt so, die einzelnen Vorgänge systematisch zu analysieren und zu verbessern.

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