Linksys CIT200
Kopfhörerloser Kontakt mit der Welt

Also eines nervt gewaltig an der Telefonie über das Internet via Skype - wenn man auf Kabellänge mit Kopfhörer und Bügelmikrofon festgenagelt an seinen PC sitzen soll, um mit der weiten Welt in Kontakt zu treten.

HB DÜSSELDORF. Zum Glück gibt es Firmen, die uns mit speziellen Webtelefonen oder der sehr erfolgreichen "Fritzbox Phone" (von AVM) davon befreien. Da stöpseln wir einfach unser altes Dampftelefon an und los geht's. Ins sprachlose Hörrohr haben bislang die Freunde des wegen seiner hohen Sprachqualität beliebten Internetdienstes "Skype" geschaut. Dessen Software widersetzte sich lange erfolgreich solchen Banalisierungsversuchen.

Jetzt ist mit dem Linksys CIT 200 aber nach dem Olympia Dualphone schon das zweite eigenständige Skype-Phone im Markt. Mal sehen, wie es sich schlägt.

Als Funkstandard zwischen Basisteil am PC und dem Handteil fungiert das bewährte DECT. Das funktioniert prima und verhindert Überschneidungen mit einem eventuell parallel betriebenen WLan-Funknetz für die PCs.

Installation: Super. Einfach an den USB-Port des Windows-Rechners anschließen, Installations-Diskette starten und los geht's. Das Ding hat schlicht funktioniert. Wenn es doch nur immer mit den Testprodukten so wäre.

Das Skype-Telefonbuch erscheint auf dem Farbdisplay des Handteils und man erkennt, welcher Freund gerade online ist. Per Menü wird der gewünschte Gesprächsteilnehmer ausgesucht und angewählt. Kostenlose Web-Telefonate werden ebenso unterstützt wie die kostenpflichtigen Dienste "Skype-In" (erreichbar sein aus dem Festnetz) und "Skype-Out" (selber ins Festnetz telefonieren).

Hat man für das Heimbüro mehrere Handteile angeschafft, können diese untereinander wie mit einer Mini-Telefonanlage kommunizieren.

Aber es gibt auch Schattenseiten. Weiterhin muss der PC eingeschaltet sein, um Skype nutzen zu können. Das kostet unnötig Strom, verglichen etwa mit einer AVM Fritzbox. Die läuft auch ohne Rechner.

Im Gegensatz zur CIT 200-Konkurrenz Olympia Dualphone ist auch kein paralleler Anschluss an das normale Telefonnetz vorgesehen. Für die alte Telefonnummer - die wir ja fast alle noch haben - muss also ein zweites Gerät her.

Fazit: Für eingefleischte "Skyper" - und davon soll es weltweit fast 60 Millionen geben - ein nützliches und formschönes Gerät, das vom langweiligen und unpraktischen Headset befreit. Leider jedoch kein kompletter Ersatz für ein Festnetzgerät. Axel Postinett

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