Netz-Radios
Pfiffiger Ersatz für das Küchenradio

Allen Sonntagsreden und Lobeshymnen zum Trotz: Noch ist Internetradio eine eher anstrengende Angelegenheit. Die Qualität leidet manchmal heftig unter der hohen Datenkompression, manche Sender liefern außerdem nur einen dürftigen Mono-Klang, und im Extremfall wird nach einer bestimmten Hörzeit eine Zwangstrennung vorgenommen.

DÜSSELDORF. Mit dieser Maßnahme werden Nutzer abgeschüttelt, die gerade nicht vor dem Rechner sitzen. Das entlastet die Server. Man muss sich einmal vorstellen: Vielleicht alle sechzig Minuten aufstehen und das Radioprogramm neu starten - und dafür dann ab nächstem Jahr auch noch für den Radiosender aus Timbuktu fleißig Rundfunk-Gebühren an ARD und ZDF überweisen. Nun ja. Lassen wir dieses leidige Thema.

Bevor das Digitalradio DAB im Wohnzimmer dem Internet-Gedudel weicht, wird es angesichts der technischen Hemmnisse also noch ein ganzes Weilchen dauern. Aber als globales Küchenradio ist Internetmusik nicht zu schlagen. Warum nicht zum italienischen Abend neben Chianti und Pasta einen Sender aus Milano an den Tisch holen? Oder Sushi mit dem durchgeknallten Teenie-Pop-Sender aus Tokio im Hintergrund? Der Hollywood-Streifen "Lost in Translation" lässt grüßen.

Die Unternehmen Terratec und Allnet halten zwei pfiffige Web-Kandidaten für den Ersatz des alten Grundig Weltempfängers auf dem Kühlschrank parat. Die Typenbezeichnungen: "Noxon I Radio" und " Allsound Wireless Digital Audio Player".

Das Noxon I Radio vom Niederrhein macht aus seinen Anleihen beim berühmten Vorbild Tivoli gar keinen Hehl. Rechteckig, abgerundete Kanten, Mono-Lautsprecher auf der Frontseite - simpel und doch wertig. Das Design überzeugt, wirkt im Gegensatz zum Tivoli allerdings etwa unaufgeräumt. Der bayerische Allsound kommt unauffällig und platzsparend hochkant im Techno-Look daher und hat zwei - nur durchschnittliche - Stereolautsprecher.

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