Neues Apple-Betriebssystem
Leopard verschafft Mac-Nutzern Überblick

Viele Menschen sind wahre Sammler und Jäger. Sie speichern endlos viele Daten auf ihrem Rechner – wissen aber nach kurzer Zeit oft gar nicht mehr, welche Schätze sie auf ihrer Festplatte horten. Es scheint, dass die Apple-Entwickler das Problem kennen.

DÜSSELDORF. In ihrer neuen Betriebssystem-Version Leopard (Mac-OS X 10.5), die am Freitag in den Handel kommt, haben die Apple-Entwickler gleich mehrere Werkzeuge integriert, die einen schnellen Überblick über die gespeicherten Daten auf dem Mac geben. Diese sind neben der Time Machine, einer automatischen Backup-Funktion, die wichtigsten Neuerungen in dem Mac-Betriebssystem.

Eine neue praktische Funktion auf dem Schreibtisch – dem Pendant zum Desktop in Windows – sind "Stapel". Sie entstehen, wenn man einen Ordner mit mehreren Dateien im Dock, der Programmleiste am unteren Bildschirmrand, ablegt. Ein Klick auf das Icon öffnet nun nicht das zugehörige Programmfenster, sondern lässt die enthaltenen Objekte wie einen Springteufel aus der Kiste herausfahren. Das gibt einen schnellen Überblick über den Ordnerinhalt. Hat man die Datei gefunden, die geöffnet werden soll, ist diese schnell per Mausklick verfügbar.

Ebenfalls einen schnellen Überblick bietet das sogenannte Cover Flow im Finder, der im Mac-Betriebssystem das Pendant zum Windows-Explorer ist. Die Finder-Fenster bieten nun erstmals eine vierte Darstellung neben den bekannten Icons, Listen und Spalten: Cover Flow, das viele bereits von iTunes kennen – dem Musikprogramm von Apple. Damit kann man schnell die gespeicherten Dateien – wie einzelne Cover im CD-Regal – durchblättern. Das Besondere: Die Icons der Dateien bieten eine Vorschau, wie man das bereits von Fotodateien kennt, ohne das zugehörige Programm zu öffnen. Bei einer Worddatei kann man sehen um welchen Text es sich handelt, bei einer Exceldatei, welche Grafik sich dahinter verbirgt. Das ist besonders hilfreich, wenn der Dateiname ungenau ist oder verschiedene Versionen nur durchnummeriert wurden.

Wer Details sehen muss, um zu entscheiden, ob es sich um die richtige Datei handelt, kann die Vorschau auch per Mausklick auf Bildschirmgröße bringen. Mehrseitige Dokumente, zum Beispiel PDF-Dateien, können in der Vorschau sogar durchblättert werden. Um PDFs in Windows überhaupt anschauen zu können, muss man sich erst den Reader herunterladen. Und das Icon verrät nur, dass es sich um ein PDF handelt.

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