„Push to Talk“ (PTT)
T-Mobile will Funkruf-Dienst bald starten

Bei T-Mobile werden Handys möglicherweise bald zum Walkie-Talkie. Der größte deutsche Mobilfunknetzbetreiber will bis Jahresende seinen Kunden den neuen Funkruf-Dienst PTT anbieten, mit dem Einzelpersonen oder Personengruppen erreicht werden können.

HB BONN. T-Mobile teilte am Freitag in Bonn mit, der neue Funkruf-Dienst werde noch vor Jahresende für die eigenen Kunden verfügbar sein. Damit folgt der Marktführer den Mobilfunk-Wiederverkäufern Mobilcom und The Phone House, die den unter dem Namen „Push to Talk“ (PTT) bekannten Dienst bereits testen und ebenfalls auf den Markt bringen wollen.

Auf einer am Freitag beginnenden Messe werde der aus den USA stammende Dienst erstmals vorgeführt. Derzeit stehe für PTT ein Handy zur Verfügung, Details zum Vermarktungsstart und zu den Preisen würden jedoch erst zu einem späteren bekannt gegeben, hieß es.

Bei PTT handelt es sich um eine Technologie, die von Sprechfunkgeräten bekannt ist. PTT ermöglicht es, dass Sprachnachrichten an ausgewählte Personen nach dem Drücken einer Taste direkt und ohne Anwahl einer Rufnummer gesendet werden können. Sprechfunkgeräten funktionieren jedoch in der Regel nur regional begrenzt, während Mobilfunknetze die Nutzung des Dienstes bundesweit und auch im Ausland möglich machen.

Vorreiter der Technologie ist der US-Mobilfunknetzbetreiber Nextel, der den Dienst bereits seit Jahren vor allem bei Geschäftskunden vermarktet. Grundsätzlich eignet sich PTT auch für den Privatkundenmarkt, in dem Handy-Kurzmitteilungen sehr populär sind.

T-Mobile und der zweitgrößte deutsche Mobilfunknetzbetreiber Vodafone hatten bereits im Frühjahr angekündigt, dass sie die Markteinführung des Funkruf-Dienstes PTT prüfen.

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