Schiebs Software-Tipp
Klartext reden

„Montag, in zwei Wochen“, „übermorgen“ und „gestern“ – Microsoft Outlook versteht einen besser als man glaubt. So lassen sich Termine auch umgangssprachlich eintippen, das exakte Datum sucht dann das Programm.

Tag – Monat – Jahr. Auf diese Art gibt man bei Computerprogrammen normalerweise das Datum ein. Manche Terminplaner sind besonders pingelig und bestehen sogar darauf, dass man ihnen Tage und Monate zweistellig mitteilt. Man kann sich zwar daran gewöhnen – aber es nervt.

Kleine Kniffe erleichtern die Kommunikation mit dem Planer: So kann man dem Programm Microsoft Outlook keinesfalls vorwerfen, unflexibel zu sein. Im Gegenteil: Es erstaunt immer wieder, wie vielseitig Microsofts Terminplaner ist und welche praktischen Funktionen die Entwickler ins Programm eingebaut haben. So stößt man nur durch Zufall auf ein verstecktes Feature, das vieles einfacher macht – und in kaum einer anderen Software zu finden ist: Termine können auch umgangssprachlich eingegeben werden.

Mit anderen Worten: Das Programm versteht etwa „Montag, in zwei Wochen“, „übermorgen“ und „gestern“ ohne Probleme. Selbst den Eintrag „Tag der Arbeit 2009“ begreift das Programm ohne jedes Stutzen.

Diese ungewöhnliche Eingabemethode eignet sich vor allem dann, wenn man das exakte Datum erst suchen, ausrechnen oder im Kalender abzählen müsste. Wer einen Termin auf diese Weise eingeben will, braucht nur ins Eingabefeld zu klicken und die Umschreibung einzutippen.

Es geht sogar noch schneller und unkomplizierter – nämlich mit Hilfe von bestimmten Abkürzungen: Plant der Nutzer beispielsweise eine Besprechung in genau einer Woche, reicht die Eingabe von „1w“ als Abkürzung für „eine Woche“. Auch möglich ist „7t“ als Kurzversion für „in sieben Tagen“.

Nach einem Druck auf die Tabulator-Taste oder einem Klick auf ein anderes Eingabefeld wandelt Outlook das eingetippte Kürzel automatisch in das richtige Datum um. Das ist in aller Regel wesentlich schneller, als den genauen Tag erst mühsam im Kalenderblatt zu suchen.

Outlook erkennt sogar Umschreibungen wie „achtundzwanzigster März“ – freilich bleibt auch „28. März“ möglich. Ebenso lässig kann man eine Verabredung „diesen Freitag“ im Terminplaner festhalten oder auch eine Besprechung „morgen in zwei Wochen“.

Auch bei Zeiteingaben sind umgangssprachliche Formulierungen möglich. So trägt Outlook Angaben wie „Mitternacht“, „12 Uhr 20“ oder „13:10 Uhr“ richtig in den Planer ein.

Sogar mit den meisten gesetzlichen und kirchlichen Feiertagen ist das Programm vertraut. „Heiligabend“ bereitet der Software ebenso wenig Schwierigkeiten wie die Termine von „Heilige Drei Könige“ oder auch „Mariä Himmelfahrt“.

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