Schönheitswettbewerb der Betriebssysteme
Apples Leopard tritt gegen Windows Vista an

Neun Monate nachdem Microsoft sein Betriebssystem Windows Vista in den Handel gebracht hat steht nun auch Apples neues Mac OS-X „Leopard“ in den Regalen der Computerhändler. Der Schönheitswettbewerb der grafischen Benutzeroberflächen (GUI) geht damit in eine neue Runde.

HB FRANKFURT. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat das schönste Betriebssystem im ganzen Land? Die Frage Aqua (Mac) oder Aero (Windows Vista) ist mehr als reine Optik: Das GUI-Design beeinflusst das Wohlbefinden vor dem Computer. Und dass es dabei nicht nur um Oberfläche, sondern um höhere Werte geht, zeigt sich, wenn man weiß, dass Aero eigentlich eine Abkürzung ist: Dahinter verbergen sich so tolle Eigenschaften wie „authentic, energetic, reflective, open“ (authentisch, kraftvoll, spiegelnd, offen).

Bei Mac OS X 10.5 „Leopard“ fällt zuerst das neue Dock auf. So nennt Apple die Leiste mit Symbolen für die wichtigsten Programme. Die bunten Icons sind jetzt auf einem dreidimensional anmutenden Regalbrett angeordnet, das mit seinem Milchglascharakter an die Badezimmereinrichtung besserer Hotels erinnert. Richtig hübsch ist aber der dezente Spiegeleffekt der Symbole. Da ein Programm anders als bei Windows nicht beendet wird, wenn man das Fenster schließt, kann man im Dock sehen, ob ein Programm noch geöffnet ist: Dies wird jetzt nicht mehr mit einem schwarzen Dreieck wie beim „Tiger“, sondern mit einem Lichtpunkt angezeigt.

Bei aller Konkurrenz gibt es auch einheitliche GUI-Trends, die Windows und Mac gemeinsam sind. Das sind vor allem Transparenz, zurückhaltende Farbgebung und 3D. Bei Vista sind Fensterrahmen und Titelleisten durchscheinend - zumindest wenn eine entsprechend leistungsfähige Grafikkarte den Modus „Aero Glass“ ermöglicht. beim neuen Mac lässt die Menüleiste am oberen Bildschirmrand den Hintergrund noch erkennen. Die Rahmen der einzelnen Mac-Fenster sind nicht mehr in gebürstetem Metallic, sondern in einem dezenten Grauverlauf gehalten. Noch gediegener wird der Eindruck, wenn man die bunte Ampel an der Fensterecke links oben abschaltet. Dazu wird in den Systemeinstellungen beim „Erscheinungsbild“ die Option „Graphit“ gewählt.

Passend zu dem neuen Fensterrahmen zeigt der Finder den Inhalt der Ordner mit neuen Icons für die Ordnersymbole an, die dezenter und ansprechender wirken als beim „Tiger“. Die Symbole von jpg-Dateien werden als klitzekleine Miniaturen des jeweiligen Fotos dargestellt.

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