SGH-P510 mit motorisch betriebenem Klappdeckel
Samsungs neues Lazyfon

Sie haben ein Garagentor, das sich ebenso automatisch öffnet und schließt wie die Jalousien? In ihrem Auto werkeln mindestens 20 Motore, alleine um die Sitze zu verstellen, und der elektrische Crusher zerbröselt das Eis für den Caipirinha, den Sie entspannt auf der Massageliege schlürfen, während auf die Sekunde genau, zeitgesteuert wie von Geisterhand, die Pasta - al dente - aus dem Wasser im automatischen Nudelkocher geliftet wird? Dann brauchen Sie dringend das SGH-P510 von Samsung.

HB DÜSSELDORF. Ein Druck auf den kleinen Knopf an der rechten Seite - und mit leisem Surren, begleitet durch eine spacig-transzendentale Tonfolge in polyphoner Qualität, öffnet sich mit majestätischer Erhabenheit der Deckel des Klapptelefons, um die Kommunikation mit der Welt zu ermöglichen. Ein erneuter Druck - und ebenso erhaben ruhig schwingt der Deckel, musikalisch untermalt mit leichtem "Plopp", wieder in die Ausgangsposition.

Eine herrliche Spielerei. Absolut sinn- und wertlos und rational mit nichts wirklich zu rechtfertigen. Einfach ein cooler Gag in jeder Disco oder auf der Party. Motto: Wenn?s klingelt, Sektglas abstellen? Warum?

Das P510 zeigt, dass die Koreaner wirklich ein Händchen dafür haben, eine kindlich asiatische Verspieltheit gekonnt mit High Tech zu vereinen. Denn neben dem Deckeltrick ist in dem silbernen Kamerahandy noch einiges verbaut, was für Spaß und Komfort sorgt.

Angenehm ablesbar ist die Schrift auf dem inneren Hauptbildschirm. Satte Farben und eine gute Bildschärfe erfreuten im Weekend- Journal-Test. Die Menüführung ist gewöhnungsbedürftig, aber das ist man von Samsung ja mittlerweile gewohnt. Das blaue Außendisplay des knuffig kleinen Geräts, das mit seinen abgerundeten Kanten angenehm in der Hand liegt, ist im Stand-by-Modul in heller Umgebung leider ziemlich schwer ablesbar. Die Tastatur aber wirkt gut verarbeitet mit sauberem Druckpunkt.

Das Mobile-Internet-Protokoll WAP 2.0 beherrscht das P510 ebenso wie den MMS-Versand und-Empfang. Der Empfang von Bildmitteilungen wird als Nokia-kompatibel ausgewiesen, was die Chancen erhöht, auch wirklich etwas zu sehen zu bekommen.

Der Speicher ist 4 MB groß und nicht erweiterbar. Da kann man Videos mit bis zu 20 Sekunden Länge ablegen oder Bilder aus der Digitalkamera, die über ein zuschaltbares LED-Licht verfügt. In der Nacht kann es das ein oder andere Foto vor völliger Unterbelichtung retten.

Der einfache Organiser ist für Privatnutzer durchaus ausreichend. Praktisch: Zwei unterschiedlich dicke Akkus werden mitgeliefert. Wer zu Hause ein leichteres Handy haben will, kann auf etwas Stand-by-Zeit verzichten und - etwa auf Reisen - den stärkeren verwenden.

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