Standby-Modus kontra Ruhezustand
Wenn Ruhe zum Zustand wird

Beim Microsoft-Betriebsystem Windows gibt es den Standby-Modus und den Ruhezustand. Doch wie unterscheiden sich beide?

Im Standby-Modus sind Bildschirm und Festplatten ausgeschaltet, so dass das System weniger Strom verbraucht. Der Prozessor und das Netzteil bleiben jedoch – im Leerlauf – eingeschaltet. Beim Ruhezustand werden zuerst der Arbeitsspeicher und der Zustand des Desktops auf die Festplatte gespeichert und dann der PC heruntergefahren – auch der Prozessor ist dann abgeschaltet und der Computer verbraucht fast keinen Strom mehr.

Der größte Nachteil des Standby-Modus ist der hohe Stromverbrauch, der bei bis zu 100 Watt liegen kann. Zudem können im Standby- Modus nicht gespeicherte Dateien verloren gehen, wenn der Rechner wärend des Standby- Modus abstürzt oder der Strom wegbleibt.

Der Standby-Modus hat aber gegenüber dem Ruhezustand den Vorteil, dass der Rechner sehr schnell wieder betriebsbereit ist. Der Standby-Modus eignet sich darum zum Energiesparen bei kürzeren Pausen. Wird der Computer längere Zeit nicht benötigt, ist der Ruhezustand die richtige Wahl. Dann ist auch die Gefahr eines Absturzes und eines Datenverlusts sehr gering.

Um den Ruhezustand nutzen zu können, müssen beim Betriebssystem Win dows in der Systemsteuerung die Energieoptionen angepasst werden.

Dazu wird im Karteireiter Ruhezustand ein Häkchen gesetzt. Tatsächlich aktiviert werden der Ruhezustand und der Standby-Modus dann automatisch – je nach dem im Karteireiter Energieschema eingestellten Zeitpunkt.

Quelle: BusinessNews

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