UMTS und Co.
Ein Eldorado für Fans kryptischer Kürzel

GSM: Das steht für Global System for Mobile Communication und bezeichnet den in Europa gängigen Mobilfunkstandard mit einer Datenübertragung von 9,6 Kilobit pro Sekunde.

GPRS: Das steht für General Packet Radio Service. Diese Technik macht die bestehenden GSM-Netze schneller.

UMTS: Das Kürzel steht für Universal Mobile Communications System und wird auch dritte Mobilfunkgeneration (3G) genannt. Mit einer Bandbreite von bis zu zwei Megabit pro Sekunde ermöglicht UMTS neue Dienste wie Videoübertragung. Zunächst werden Übertragungsgeschwindigkeiten von 64 bis 384 Kilobit pro Sekunde angeboten. Bei UMTS wird zwischen den beiden Varianten FDD (Frequency Division Duplex) und TDD (Time Division Duplex) unterschieden. FDD kommt derzeit in Europa hauptsächlich zum Einsatz. Der Grund: Den meisten Unternehmen stehen zwei Frequenzbänder zur Verfügung, und dafür ist FDD die bessere UMTS-Variante. TDD kommt zum Einsatz, wenn ein Anbieter nur ein Frequenzband besitzt. Airdata nutzt diese Variante.

WLAN: Wireless Local Area Networks sind drahtlose Mini-Netze, um Rechner miteinander zu verbinden oder Internet per Funk bereitzustellen. In Gebäuden beträgt die Reichweite eines entsprechenden Senders 30 Meter, ist also deutlich geringer als bei UMTS-Mobilfunkantennen. WLan wird in vielen Hotels, an Flughäfen und in Restaurants aufgebaut.

WLL: Bei Wireless Local Loop wird die letzte Meile Telefonkabel zwischen dem Festnetz und dem Hausanschluss per Richtfunk überbrückt. Das Angebot richtet sich an Unternehmen. Die meisten WLL-Anbieter in Deutschland sind gescheitert, da sich die Technik als zu teuer erwies. Airdata funkt auf WLL-Frequenzen mit UMTS.

DSL: Steht für Digital Subscriber Line. Diese Technik ermöglicht schnellen Internetzugang über das Kupferkabel der Deutschen Telekom. DSL ist mit 4,5 Millionen Nutzern im Festnetz der am schnellsten wachsende Bereich. slo

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