Verbraucherschutz
Mobilfunkbetreiber stellen Verhaltenscodex auf

Mit einheitlichen Grundregeln für teure SMS und andere Mehrwertdienste wollen die Mobilfunkbetreiber beim Thema Verbraucherschutz punkten. Die Netzbetreiber und verschiedene Anbieter von Mehrwertdiensten haben sich daher auf einen Verhaltenscodex geeinigt.

HB MÜNCHEN. T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 und Anbieter wie Jamba und Arvato Mobile verpflichten sich demnach auf branchenweite Richtlinien für die teueren SMS-, MMS- und Online-Angebote, wie O2 am Dienstag in München mitteilte.

Die Regeln für so genannte Premium-Services sollen für Kostentransparenz sorgen und Bestellung und Kündigung von Abonnements vereinheitlichen. Der Verhaltenscodex muss von den beteiligten Unternehmen bis 1. Oktober umgesetzt werden. Demnach sollen Abonnements beispielsweise von Klingeltönen erst gültig werden, wenn der Vertragsabschluss als Antwort auf eine SMS des Anbieters mit genauen Preisangaben ein zweites Mal bestätigt wird.

Einzelkauf und Abonnements von Klingeltönen, Bildschirmhintergründen oder Handyspielen können kräftig ins Geld gehen. Immerhin kostet das Laden eines Klingeltones um die zwei Euro, Abos aller Art kosten um die vier Euro im Monat, Spiele sind mitunter noch teurer. Künftig müssen die Kunden darauf hingewiesen werden, wenn die Kosten für ein Abonnement einen bestimmten Wert überschritten haben. Abos können jederzeit und spätestens zum Ende des vereinbarten Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Einheitliche Befehle sollen zudem Start und Beendigung von SMS- und MMS-Abos vereinfachen: Beispielsweise starte ein Kunde mit START, GO, JA und OK einen Abo-Dienst, mit STOP und Angabe des Dienstenamens beendet er ihn wieder.

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